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Leben im Neuland

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Im »Neuland« leben und arbeiten

Die Situation und Kommunikation der Flüchtlingsproblematik in Deutschland zwingt dazu dieses Thema weiterführend zu bearbeiten. Eine gelungene Migration von Flüchtlingen die hier „im Neuland“ leben und arbeiten wollen ist, auch vor dem Hintergrund der demografischen Veränderung, eine der grundlegenden Aufgaben jetziger und zukünftiger Generationen. Daher wollen wir in vier Städten den Umgang mit Flüchtlingen reflektieren, vergleichen und mögliche Handlungsansätze für eine gelungene Integration filmisch darstellen. Dabei sollen angeleitete Gruppen mit Kindern und Jugendlichen in den vier Städten Videofilme zu diesem Thema produzieren. Wir arbeiten dabei als Verbund von Institutionen die vor Ort aktiv sind und somit das Projekt unterstützen. Den oft pauschalisierten Vorurteilen und Ängsten gegenüber Migranten und Flüchtlingen steht der fehlende konstruktive Austausch mit anderen gesellschaftlichen Gruppen gegenüber. Mit unserem Projekt wollen wir dazu beitragen dies zu verändern.

Wir bringen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft und Schicht in medienpädagogischen Workshops zusammen und lassen sie gemeinsam Videos produzieren. Aufgrund der Zusammenarbeit werden die Teilnehmer für die Thematik sensibilisiert und partizipieren von neuen Erfahrungen. Wir möchten erreichen dass Kinder und Jugendliche, deren Peer-Groups sich für gewöhnlich nach ihrer sozialen Herkunft richten, mit Jugendlichen in Kontakt kommen, mit denen sie sonst wenig verbindet. Dies lässt neue Sichtweisen entstehen und fördert die bessere Wahrnehmung gesellschaftlich relevanter Veränderungsprozesse. Die gemeinsame Umsetzung eigener Ideen stärkt das Selbstbewusstsein und durch die öffentliche Präsentation der Beiträge im Rahmen des Filmfestivals Cottbus erfahren die Jugendlichen eine breite Wahrnehmung ihrer Ergebnisse.

Wir arbeiten dabei in einem lokalen Bündnis mit dem Verein für Jugendmedienarbeit M2B e.V., der BTU Cottbus-Senftenberg, dem Staatstheater Cottbus sowie mit verschiedenen Cottbuser und Berliner Flüchtlings-Freizeit- und Jugendeinrichtungen zusammen. In Luckau dient der CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) mit dem Bohnstedt-Gymnasium als Partner, in Senftenberg die Kellermann-Oberschule mit dem angeschlossenen Schulclub, weiterhin die Flüchtlingsheime in Sedlitz und Senftenberg.